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Welche Informationen überliefern wir unseren Nachkommen?

Studierende des Schweizerischen Studiengangs Master of Advanced Studies in Archival, Library and Information Science (MAS ALIS) zu Besuch an der Archivschule Marburg.


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Vom 7. bis 10. Juni 2017 waren 30 Studierende der Universitäten Bern und Lausanne an der Archivschule Marburg – Hochschule für Archivwissenschaft zum Blockseminar ‚Archivische Überlieferungsbildung‘ zu Gast.  

Unter der Leitung von Irmgard Christa Becker, Gaby Knoch-Mund und Leonardo Broillet lernten sie Konzepte und Methoden der Überlieferungsbildung kennen und diskutierten, welche Informationen für die Nachwelt überliefert werden sollen. In einer Gruppenarbeit mit dem 51. Wissenschaftlichen Lehrgang der Archivschule verglichen sie Theorie und Praxis der archivischen Bewertung in Deutschland und der Schweiz miteinander, um schließlich festzustellen, dass ähnliche Fragestellungen unabhängig voneinander zu vergleichbaren Ergebnissen führen.

Ein dichtes Programm aus Vorlesungen, Workshops und kulturellen Angeboten erleichterte das gegenseitige Kennenlernen und den Austausch über archivfachliche Themen auf Deutsch und Französisch. In einem Gastvortrag stellte Dr. Matthias Buchholz vom Archiv der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur die Anwendung von statistischen Auswahlverfahren als eine von mehreren Methoden der Überlieferungsbildung vor.

Seit der Einrichtung des Studiengangs an den Universitäten Bern und Lausanne im Jahr 2007 findet das Blockseminar ‚Archivische Überlieferungsbildung‘ alle zwei Jahre an der Archivschule Marburg statt. Im Jahr 2013 ist die Gruppenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Lehrgang der Archivschule Marburg dazugekommen. In der sechsten Auflage des Blockseminars 2017 trafen zwei diskussionsfreudige Gruppen aufeinander, deren interessante Ergebnisse neugierig auf die nächste Ausgabe im Jahr 2019 machen.

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