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Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst an der Archivschule Marburg

Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst an der Archivschule Marburg

Die Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst in Marburg, Foto: Nóra Mühl.


Die Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst tagte vom 7. Oktober bis zum 9. Oktober 2015 an der Archivschule Marburg.

Qualitätsmanagement und Generation Y

Thema der diesjährigen Herbstkonferenz war neben Qualitätsmanagement, Reakkreditierung und Evaluation die Veränderung der Studierendenkultur und deren Folgen für die Hochschulen. Dr. Madeleine Bernardt, Professorin für Führung und Organisationswissenschaften an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, stellte die „Generation Y: Wertewandel und die heutige Ausrichtung junger Menschen“ vor. Sie sprach von Helikoptereltern, digital natives, Selbstverwirklichung und Sicherheitsbewusstsein in Bezug auf die Millennium-Generation, die Millennials. Während Prof. Dr. Jürgen Stember seine eigenen Erfahrungen als Hochschuldozent mit diesem Studierenden-Typ wiedergab, machte Christoph Stolz, Student an der Hochschule Kehl und Vorstandsmitglied der Studierendenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst, seine Sicht der Dinge deutlich. Die Generation Y sei das Produkt der früheren Generation, behauptete der Student. Dabei bestätigte er das Sicherheitsdenken, von dem Prof. Dr. Bernardt gesprochen hatte. Familie, Sicherheit und Karriere sind konkrete Ziele der Y-Generation. Die Dozenten für diese Einstellung zu sensibilisieren, die Begeisterung für Studienfächer steigern, auch ehemalige Studierende in die Vorlesungen miteinzubeziehen sowie eine Modernisierung der Strukturen und Angebote an den Hochschulen, schlug Präsidiumsmitglied Prof. Stember als mögliche Lösungsansätze vor, um den Millennials gerecht zu werden.

Präsidium einstimmig wiedergewählt

„Wir nehmen die Wahl an“, bestätigten die Mitglieder des fünfköpfigen Präsidiums der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst. 25 Hochschulvertreter trafen sich vom 7. bis 9. Oktober an der Archivschule Marbach. Nachdem der amtierende Präsident des Gremiums, Rektor Prof. Paul Witt (Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl), den Tätigkeitsbericht des Präsidiums über die vergangenen zwei Jahre vorgelegt hatte, stellten er und seine Kollegen sich zur Wahl. Unter Wahlleiter Prof. Alexander Pick, Präsident der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen, stimmten die anwesenden Mitglieder der Rektorenkonferenz einstimmig für eine Wiederwahl der fünf Vorsitzenden. Die Amtszeit dauert nun weitere zwei Jahre.

Eine gute Mischung

Neben Präsident und Rektor Prof. Paul Witt setzt sich der Vorstand zusammen aus Rainer Grieger, Präsident der Fachhochschule der Polizei des Landes Berlin-Brandenburg in Oranienburg, Prof. Dr. Erich Keller, Rektor der Hochschule der Deutschen Bundesbank in Hachenburg, Prof. Dr. Jürgen Stember, Dekan an der Hochschule Harz in Halberstadt, und Klaus Weisbrod, Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz. Damit sind viele Bereiche des öffentlichen Dienstes vertreten.

Die Präsidiumsarbeit ist ehrenamtlich. Dazu gehört neben der Organisation der Tagungen auch die Repräsentation nach außen. „Die Sichtbarkeit der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst möchten wir in Zukunft noch verstärken“, so der wiedergewählte Präsident Witt. Dazu gehört unter anderem ein neuer Internetauftritt. Aber auch intensivere Kooperationen der verschiedenen Mitgliedshochschulen im Forschungsbereich sollen zukünftig entstehen.

Netzwerk wächst

Derzeit besteht das Netzwerk aus 38 Mitgliedern. Seit der Herbstkonferenz in Marburg zählen hierzu nun auch Prof. Dr. Andreas Frey, Rektor der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, und Prof. Dr. Martin Schöpflin, Rektor der Norddeutschen Hochschule für Rechtspflege in Hildesheim.

Zweimal jährlich treffen sich die Mitglieder aus der ganzen Bundesrepublik zum Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Hochschullandschaft und im öffentlichen Dienst.

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