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Historisches Archiv der Stadt Köln dankt für Hilfseinsätze der Archivschule Marburg

Am 29. September 2014 übermittelte die Leiterin des Historischen Archivs der Stadt Köln, Dr. Bettina Schmidt-Czaia, der Archivschule Marburg ihren Dank für fünf Jahre Hilfseinsätze nach dem Einsturz des Archivs am 3. März 2009.

Die Leiterin des Kölner Archivs  hob hervor, wie wichtig schon der erste Einsatz nur wenige Tage nach dem Unglück war, als 54 Studierende, Dozenten und Mitarbeiter der Archivschule in Köln bei der Bergung behilflich waren. Im März wie auch im Juni 2009 reisten die Dozenten und Kurse der Archivschule nach einem Hilfsangebot der damaligen Ministerin Eva Kühne-Hörmann an den Oberbürgermeister nach Köln.

Seit 2010 haben jedes Jahr die Kurse bei der Bergungserfassung in den Asylarchiven für jeweils eine Woche geholfen. So haben bis heute über 200 Studierende 858 laufende Meter Archivgut oder umgerechnet ca. 41.000 Bergungseinheiten bearbeiten können. Insgesamt haben schließlich 215 Personen 932 Tage für  das Kölner Archiv gearbeitet.

Frau Schmidt-Czaia bedankte sich deshalb auch symbolisch mit einem Archivkarton voller Kölner Produkte (vom Kölsch bis zur Flasche 4711) beim 51. Fachhochschulkurs.

Im Anschluss  schilderte Dorothee Kirchgäßner M.A., Teilnehmerin des 51. Fachhochschulkurses, ihre Eindrücke vom diesjährigen Hilfseinsatz. Sie sah in ihm ein Highlight der Ausbildung und sagte, Teil der helfen Hände zu sein, habe den Kurs stolz gemacht.

Zum Abschluss stellte Ministerialdirigentin Irene Bauerfeind-Roßmann die Marburger Einsätze in einen größeren Rahmen, indem sie von der Bedeutung der Bestanderhaltung, wie auch  lokaler und regionaler Notfallvorsorge sprach, die in Folge des Kölner Einsturzes deutlich stärker ins Bewusstsein sowohl der Fachwelt, wie auch der Politik gerückt sei.

Wie Dr. Irmgard Christa Becker, die Leiterin der Archivschule Marburg, bereits in ihrer Begrüßung deutlich machte, wird die Archivschule auch in Zukunft die Arbeit der Kölner Kolleginnen und Kollegen unterstützen.


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