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Der 56. FHL auf dem Holzweg?

In 56 Unterrichtsstunden verzeichneten die 25 AnwärterInnen im Rahmen eines Erschließungsprojekts unter Anleitung von Dr. Dominik Haffer 628 Verzeichnungseinheiten (8 lfm) des Bestands 186 Forstamt Melsungen.

Die Forstinspektion Melsungen wurde Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet und durch einen Runderlass von 1934 zum Forstamt Melsungen umbenannt. 1968 erfolgte die Abgabe der Akten aus den Jahren 1806 bis 1960 an das Hessische Staatsarchiv Marburg.

Neben personenbezogenem Schriftgut, z.B. über Arbeitsunfälle und Lehrlingsausbildung, finden sich zudem Unterlagen zur Erfassung von Baumarten und Schädlingen. Außerdem spiegelt sich die Verwaltungsarbeit der Forstbehörden auch in Kluppbüchern und Hauungsplänen wider.

Noch vor Beginn der praktischen Arbeit führte Frau Christine Ried vom Hessischen Staatsarchiv Marburg die Gruppe in das hessische Erschließungssystem „Arcinsys“ ein. Anschließend erfolgte die Verzeichnung unter Beachtung des ehemaligen Aktenplans aus dem Jahre 1927.

Während ein Teil der Akten bereits mit Archivsignaturen versehen war, mussten die restlichen Unterlagen neu nach sinn- und sachthematischen Gesichtspunkten geordnet werden.

Um die Verzeichnung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, pflegte der Kurs die Erschließungsinformationen in Arcinsys ein. Der Bestand steht ab sofort online unter https://arcinsys.hessen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=b4609 zur Verfügung.

Alles in allem stellte die Verzeichnungsübung eine willkommene Abwechslung zum überwiegend theoretischen Unterricht an der Archivschule dar.

Analoge Verzeichnungsarbeiten im Herbst 2019. Bild: © J. Ertner

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