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Auf rechtshistorischer Spurensuche in Marburg

Von der Archivschule aus ging es zu verschiedenen Stationen in Marburg, über die die Studierenden im Rahmen des Unterrichts kurze Vorträge erarbeitet hatten.

Bekannte Marburger Orte, wie die Elisabethkirche und die alte Universität, aber auch unbekanntere, rechtshistorisch nicht weniger interessante Gebäude wie das Savigny-Haus, der Hexenturm am Landgrafenschloss oder der Fronhof, bildeten die Grundlage für die Präsentationen während des Stadtrundganges.

Das Wohnhaus des Juristen Friedrich Carl von Savigny, Lehrer der Brüder Wilhelm und Jacob Grimm, war Gegenstand eines Vortrags, der die weit über Marburg hinausreichende Bedeutung dieser drei Gelehrten für die Rechtswissenschaft und die deutsche Sprachwissenschaft hervorhob.

Zwischen Zwinglitreppe und Lutherkirche erläuterte ein Vortrag den Abendmahlsstreit zwischen Martin Luther und Ulrich Zwingli. Auch hier wurden die überregionalen Folgen beleuchtet.

Am Landgrafenschloss wurde der Mord an Dorothea Wiegand erläutert. Ihr im Hexenturm inhaftierter Mörder war der letzte Marburger, der nach dem Recht der mittelalterlichen Carolina auf der Richtstätte am Rabenstein hingerichtet wurde.

Die Exkursion ermöglichte also, das im Unterricht erworbene Wissen mit Marburger Orten der Rechtsgeschichte zu verknüpfen.

Bericht von Dominique Frings, Simone Kuper, Alexander Ploebsch, Lisa Weber und Margarethe Baumgartner

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